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Donnerstag   26.10.2017 Tatouine - Ksar Ghilane  ca.340km

Start ist heute wieder ein gutes Stück vom Hotel entfernt, in den wirklich malerischen Bergen.
Die Überführungsetappe durch die Berge fahre wieder ich, im Rückblick der schönste Abschnitt der heutigen Strecke.
Wir sind etwas in Zeitnot, denken wir zumindest, fahren daher schnell und machen keine Fotos.
Dann stehen wir uns am Start allerdings die Beine in den Bauch, es geht noch lange nicht los. Also wird ein wenig rumgealbert, gequatscht und das eine oder andere Poserbilder gemacht.

       

Dann ist endlich Start.
Aber vorher noch Luft aufpumpen, hinten links hat sich ein Reifen breitgemacht.

                                                                                                       
Los geht es, der Berger als Starter hat für jeden einen lustigen Spruch parat, so als wüßte er, dass die Stage heute ausgesprochen langweilig und staubig wird.
Echt nur Piste.  Harte, wellige, endlose Piste.
Auch solche Tage gibt es halt. Die schnellen Autos mit den dafür ausgelegten Fahrwerken lassen es auf diesen Strecken ordentlich krachen, für sie ist das sicher ein großer Spaß.
Uns schüttelt es im Schneckentempo ordentlich durch.
                                                                                                   

Im Rallyetagebuch steht nicht viel zu diesem Tag und im Gegensatz zu manch anderen Stages habe ich hierzu auch kaum Bilder im Kopf.
Erinnern kann ich mich ganz gut daran, dass Eduard und Sabri im Defender (die beiden „Zwangsverheirateten“) öfters an uns vorbeifuhren. Ihre Navigation ließ zu wünschen übrig. Dabei hatte ich Sabri doch erst am Morgen neue Batterien für seine Gerätschaften gegeben. Profis ;o) Im Überholen waren sie jedenfalls ziemlich schnell, auch die Rallyequeen überholte uns als langsamste Teilnehmer nicht nur einmal….lustig anzuschauen.
17:30 Uhr, wir sind wie so oft die Letzten im Ziel, erfahren wir, dass der Motorradfahrer des BIGShock-Teams ausgefallen ist und der Amarok von Dari wieder Probleme mit den vorderen Stoßdämpfern hat. Dafür ist der gelbe Nissan wieder im Rennen.
Sebastian bastelt abermals Buchsen, allabendlich grüßt das Murmeltier.
Und obwohl wir ja mittlerweile recht oft in der Oase Ksar Ghilane waren, entdecken wir immer neue Ecken oder technische Kuriositäten. Hier zum Beispiel 100% Biostrom....dierekt aus der Dattelpalme ;o)

                                                               

Nach dem Abendessen überreicht die tunesische Rallyefahrerin dem Veranstalter eine aufwändig gestaltete Torte, anläßlich des Jubiläums der ElChott. Nette Geste, die auch mit vielen Selfies dokumentiert wird. Der Bauch ist voll, der Tag war irgendwie zäh, wir fallen schläfrig ins Berberzelt.

Ach so, Gesamtwertung Platz 5.


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