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Samstag 05.11.2016

Am nächsten Morgen beim Frühstück haben die meisten schon den Heimweg vor Augen. Ich versuche noch, wie früher im Ferienlager ein paar Telofonnummern und Mailadressen abzuspeichern. Angeblich ist dafür dann im Hafen bei der Ankunft keine Zeit mehr. Gegen 10:00Uhr haben wir einen letzten gemeinsamen Termin, das Abschlußfoto auf dem Hubschrauberdeck. Das droht ins Wasser zu fallen, denn mittlerweile hat sich auch das Urlaubswetter verabschiedet und Regen geschickt. Etwas unklug, die Flipflops stur anzubehalten, das nächste Mal vielleicht doch auf die anderen hören;o) In einer kurzen Wolkenlücke schießt ein Mitreisender doch noch das Gruppenbild und dann heißt es auch bald die Kabine zu räumen.

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Gegen 13:45Uhr legen wir in Genua an, bei Nässe und 12°C. Unten im Autodeck beim Schuhe anziehen überlege ich kurz, wie das mit dem Schleife binden gleich nochmal funktioniert. Obwohl ich froh bin, in trockene Latschen schlüpfen zu können, fühlt sich das sehr unwirklich an.

Der Rest ist leider schnell erzählt. Die Abfertigung geht tatsächlich sehr fix vonstatten. Obwohl ich´s vorher nicht glauben wollte, stieben im Hafen alle Fahrzeuge abrupt auseinander, wir verlieren einen nach dem anderen schnell aus den Augen. Zumal wir in die Innenstadt abbiegen, denn wir sind bis auf die restlichen geborgten 2€ pleite, haben ja aber noch einige Mautstellen vor uns. Nach einer gefühlten Ewigkeit finden wir einen passenden Automaten und machen uns nun auch auf den Heimweg. Unter einer Brücke fahren wir am schweizer BMW-Fahrer vorbei. Er zieht sich die Regenklamotten über, denn er fährt auf Achse nach Hause und mittlerweile regnet es in Strömen. Die Fahrt macht keinen Spaß, wir kommen nicht voran und überhaupt ist alles doof. Einzige Aufheiterung ist ein Kassierer in  einem der österreichischen Mauthäuschen. Der schaut schief auf unseren Niva und fragt in breitestem Dialekt: „Woas is´n des fia a Grott´n?“ Wir sind sprachlos und lassen ihm damit Zeit, den Rallyekleber zu entdecken. Grinsend wünscht er uns eine gute Weiterfahrt. Wir schleppen uns bis Innsbruck, suchen vergeblich ein preiswertes Hotel und buchen uns dann resigniert gegen 22Uhr recht alternativlos in ein ziemlich modernes ein. Drinnen genießen wir dann die Dusche und das bequeme Bett, verzichten aber angesichts des Zimmerpreises auf ein Abendessen und stopfen uns mit den letzten Nüssen und Schokoriegeln voll. Geht auch.

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Sonntag 06.11.2016

Nach erholsamer Nacht freue ich mich beim zeitigen Frühstück auf die ersten Vollkornbrötchen seit Langem. Harissa und Oliven suche ich allerdings vergeblich, was Sebastian wiederum nicht stört. Wir tanken noch sehr günstig in der Innenstadt und spulen dann die restlichen Kilometer bis nach Hause im Regen ab. Die Ankunft ist hart, es sind 4°C.

Wir räumen das Nötigste aus dem Niva, klopfen ihm aufs´s Dach, schauen uns an und wissen in diesem Moment schon, was wir im kommenden Oktober machen werden……..

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